I Love me, myself and I

LOVE LOVE LOVE

Ich liebe mich- Ich liebe Dich

Auf der Suche nach der Liebe in Anderen, bin ich in der Wüste der Einsamkeit gestrandet und fast gestorben. Wie könnte mich jemand jemals lieben, wenn ich nicht selbst dazu bereit wäre ?

Ich liebe Dich. Dich- mit diesen wunderbaren Eigenheiten. Weisst Du eigentlich, dass ich niemals einen Menschen getroffen habe, der so ist wie Du ? Du bist wahrlich einzigartig-wundervoll.

Bereust Du, Magdalena ?

Magdalena und die Liebe

Magdalena- bereust Du Deine Taten ?

Ja, ich bereue.

Was genau ?

Ich habe die Liebe gesucht.

Das ist doch etwas Wunderbares.

Ich habe den falschen Plätzen gesucht und meine Zeit verschwendet, meine so wertvolle Zeit.

Wir wissen doch erst im Nachhinein, ob unsere Suche aussichtslos ist, das ist nicht verwerflich.

Nein, ich hätte es wissen sollen. Die Liebe hätte ich nie suchen müssen, denn ich habe sie nie verloren. Sie war immer bei mir- in mir. Ich habe sie einfach ignoriert, habe sie übergangen und noch schlimmer-ich habe gedacht, sie hat mich verlassen und stetig in anderen Menschen nach ihr gesucht. in Ihrer Gunst zu sein, war mein Antrieb.

Das klingt in der Tat tragisch.

Liebe – ich bereue, dass ich Dich nicht fühlen konnte. Danke, dass du mich nie ganz verlassen hast, das Du mir verzeihst und wir nun zusammen Eins sind.

Die große Liebe gehört nur uns selbst.

Kormorankönigin

Schwerer Nebel legt sich auf das Meer, mit ihm kommt die Melancholie ins Herz. Selbst die Vögel weit draussen, die auf den Steinen sitzen, tragen Trauer. Tränengleiche Tropfen hängen an den Ästen der wilden Rosen, die längst verblüht sind.

Auf Wiedersehen Sommer, Auf Wiedersehen geliebter Mensch. Es klingt nach Hoffnung und schöner Vorfreude, wenn wir Auf Wiedersehen sagen. Ich freue mich darauf- habe dich sicher in meiner Seele- wie schon Herbert Grönemeyer sang.

TRAU-er – ich TRAUE mich zu trauern. Manche Abschiede sind schwerer als andere. Danke, dass du immer Dein Bestes gegeben hast, Mutti.

Schrebergartenliebe 1.0

Meine Reise durch die Welt der besonderen Gärten

Die große Liebe der Deutschen

Kleingarten, Schrebergarten, Datsche oder Laube- es gibt viele Synonyme für des Deutschen große Liebe. Einst aus der Notwendigkeit des Nahrungsmittelanbaus erstanden, sind die kleinen und meist sehr kreativ gestalteten Gärten, Oasen und Zufluchtsort für Städter.

Was ist eigentlich das Besondere an einem Schrebergarten ?

Ich finde: die Menschen.

Kleingärten sind Kulturbestandteil Deutschlands
Manne in seiner Parzelle Nr. 5 in der Sparte Sonnenschein

Manne hat seine Parzelle seit 45 ! Jahren. Er wollte nie einen eigenen Garten, denn als Kind musste er auf 3 Hektar Selbstversorger-Landwirtschaft jeden Tag mithelfen. Doch irgendwie kam der Garten doch zu ihm und Manne blieb ihm treu. 45 Sommer mit Familie, Geburtstagsfeiern, Koloniefesten, Grillfesten, Unwettern und großer Hitze- aber auch mit vielen ruhigen Momenten und das Verarbeiten von Schicksalsschlägen- sein Garten ist beständig und heilsam.

Wie die Liebe eben.

Auf meiner Reise durch die Kleingärten Deutschlands interessiert ich besonders die individuelle Gestaltung der Parzellen und Lauben. Vieles ist improvisiert, sehr kreativ, manchmal geradezu kitschig und überladen.

Danke Manne für die Einblicke und Deine Geschichte.

Aufgenommen Sommer 2019, digitale Serie mit Canon 5 D Mark IV

Mein Körper ist mein Zuhause

Ich bin eine Kämpferin

Das Leben hat mich beschenkt und gefordert. Es hat mir Grenzen gezeigt und wie ich sie überwinden kann. Oft habe ich gezweifelt und doch immer wieder Mut gefunden, durch das Leben an sich, durch die wichtigen Menschen , die nah bei mir sind und durch die großen und kleinen Träume, die ich immer noch habe.

Mein Ziel-LEBEN

Ich habe gelernt, im Hier und Jetzt zu sein. Immer besser und immer öfter. Habe mich frei gemacht von Zwängen der Gesellschaft, nicht in Allem, aber in Vielem. Ich trage Narben meiner Entscheidungen, auf meinem Körper und in meiner Seele.

Franziska Nehmer, Fotografin für Künstlerische Portraits und Lebensgeschichten

Ich stehe aufrecht !

Mir fehlt nichts. Ich bin wie ich bin und in Allem in mir ruhend. Mutig finden die einen- ich finde ich bin es mit wert sein zu dürfen, wie ich bin. Selbstliebe ist für mich nicht nur ein Slogan auf einer Postkarte.

Franziska Nehmer, Fotografin für Künstlerische Portraits und Lebensgeschichten

Ich bin ganz Frau.

Danke, dass ich dich in dieser besonderen Weise portraitieren durfte. Du machst Mut, schenkst Lebensfreude und bist in jeder Weise so besonders schön.

Die Leichtigkeit, die bei mir ist- Das Oben-Ohne Projekt

Mein Shoot mit Iris, 2 Jahre nach dem 1. Shooting und der 50 -iger Jahre Kulisse. Vieles ist in der vergangenen Zeit passiert. Iris hat viele Chemos, Operationen und Bestrahlungen hinter sich gebracht.

Was hat sich alles verändert ? Was ist geblieben ? Geblieben ist die Lebensfreude, mit der diese schöne Frau durchs Leben geht. Die Herzlichkeit und die Wärme.

Ein Teil von ihr ist gegangen- der Tumor zum Beispiel, der im Oberschenkel wuchs. Mit ihm musste auch ein langer Muskel entfernt werden. Die Narbe auf dem Bein erinnert daran. Ich habe die Narbe mit Farbe und Pinsel zu einer Feder gemacht. Das Symbol für Leichtigkeit, Freiheit, des Loslassens.

Iris, ich bewundere dich für deine Kraft und bin dankbar, dass du in mein Leben gekommen bist !

Hier die Bilder des 1. Shootings:

https://gefijon.wordpress.com/2016/05/22/schoene-heile-welt-teil-v-des-oben-ohne-projektes/

Das 4000-Karat-Projekt

Du bist genau richtig.

Der grösste bislang gefundene Diamant hatte 3100 Karat. Grund genug mein Projekt, in dem ich wundervolle, echte Frauen fotografiere, 4000 Karat zu nennen. Grösser als jeder Diamant der Welt ist doch der liebevolle und anerkennende Blick auf uns selbst. Frei von der Schablone Frau, von der die Medien uns erzählen wollen, dass sie das Erstrebenswerte sei. Eine Keksabstecher-Form für den Einheits-Teig.

Sich frei zu bewegen, sich zu lieben- fällt uns hin und wieder schwer, doch mit etwas Mut schaffen wir das. Wir werden belohnt mit dem unglaublichen Gefühl- genau richtig zu sein. Wertvoller als jeder Diamant der Welt.

Danke an Dich- du inspirierende Frau :-*

Ballerinaprojekt Flensburg- Der Schwan

Der schwarze Schwan

Mondbeschienen fliegt der schwarze Schwan
über nächtiger Meere blanken Spiegel.
Nacht um Nächte zieht er seine Bahn,
und nur Silber tropft von seinem Flügel.

Silber tropft von seinen Flügelspitzen,
die er sonst getaucht in dunkle Fluten…
Die noch nie so lang im Glanze ruhten
– taucht sie ein, und Silbertropfen blitzen!

Streift auch mit der Brust den Spiegel jetzt,
und wie Heimweh ist es fast zu tragen,
daß der Flügel sich nicht mehr genetzt
in dem Dunkel seit so vielen Tagen.

Leo Sternberg

Danke Anja !

Über die Zufriedenheit-zu Gast bei den Mürwikern Werkstätten

Wir waren bei den Mürwiker Werkstätten in Flensburg – eine Einrichtung für Menschen mit Behinderung. Eine sehr besondere Begegnung und vor allem besondere Gespräche, die lange nachhallten.

„Julia, bist du glücklich ?“  „Ja.“

„Bist du zufrieden mit Dir ?“ “ Ja.“ sagte sie strahlend.

Oft habe ich das gehört von meinem Gegenüber, aber selten habe ich jemanden so geglaubt wie Julia.

Danke !

Fotograf : Franziska Nehmer, Visagistin  Cora Steinweller, Hairstylistin : Claudia Ellinger

Wie es im Buche steht- Teil VI des Oben-Ohne-Projektes

Zahlen, Listen, Buchhaltung- was für eine besondere Leidenschaft. Inga, 36, ist ein Zahlenmensch. Anlass für uns, sie als Femme Fatale, in Mitten von alten Rechnungsbüchern und Fachliteratur, zu fotografieren.  Ihre Geschichte ist, wie es sprichwörtlich im Buche steht.

Die Diagnose Krebs war erschreckend und beängstigend.

Doch es hat Inga auch positiv verändert. Sie ist selbstbewusster geworden und zeigte sich heute vor uns, als mutige, schöne und starke Frau. Danke Inga.

Du hast unser Herz erobert !

Danke Cora Steinweller und Lotta Hinrichsen für das Make-up, sowie den Super-Hausmeister der geheimen Location 🙂

Schöne heile Welt- Teil V des Oben-Ohne-Projektes

Die heile Welt. Wir alle wünschen sie uns doch. Dort wo Probleme draussen bleiben, das perfekte Glück wohnt, wir immer zufrieden sind, nur das Gute seinen Platz hat. Die Paradies-Insel im wahren Leben- so könnten wir sie nennen. Ich glaube jeder von uns hat sie- ich denke das ist auch überlebensnotwendig.

Diesmal haben wir eine für Iris gebaut. Die schöne, heile Image-Welt der 50-ger Jahre.  Voller Lebensfreude, Farbe und klassischen Idealen.  Frau sein in vielen ursprünglichen Facetten, das was heute von der Mehrheit fast schon verpönt ist.

Danke Iris für deinen Mut und deine Kraft, die du uns und so vielen anderen Menschen, in dieser schweren Zeit  geschenkt hast.

Danke Cora für das wieder professionelle und tolle Make-up.

Danke Katrin an die Bereitstellung deines Hauses und der vielen schönen Schätze.

 

Glaube und Grenzen

 

 

Der Glaube ist in uns allen.

Glaube ist vollständig unabhängig von jeder Religion, denn er hat seinen Ursprung im Mensch-Sein an sich.

Der Mensch schafft die Grenzen.

Er selbst ist göttlich.

Und doch ist er ein Narr.