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Wie ich mich sehe-sieht mich niemand– Das Oben-Ohne-Krebs-Projekt

Wie ich mich sehe

sieht mich niemand.

So kritisch.

So voller Zweifel.

So wie du mich siehst,

sehen mich viele.

So schön.

So mutig.

Nach so vielen Jahren beginne ich mich neu zu betrachten.

Voller Liebe.

 

Teil IV unseres „Oben-Ohne“ Projektes.  Adrienne war das 2. Mal vor meiner Kamera. Das Thema Selbstliebe hat sie besonders im letzten Jahr beschäftigt. Es hat sie verändert, denn die Krankheit hat auch die Sichtweise auf viele vormals wichtigen Dinge und Geschehnisse verändert. Manches erscheint klarer und Prioritäten wurden neu gesetzt. Es ist Zeit ein bisschen mehr Egoismus zu leben. So negativ das Wort auch in manchem Kopf klingt, ist es doch oftmals genau das, was uns fehlt. Aufmerksamkeit, Liebe, das Angenommen-werden und Verzeihen. Fangen wir bei uns selbst an. So einzigartig wir sind, mit all den wunderbaren Besonderheiten. Richten wir den Fokus auf das, was wachsen soll.

Danke Adrienne.

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Wir alle sind Mensch. Glück und Trauer sind androgyn

Ich begegne in meinem täglichen Leben vielen Menschen. Oft lassen sie mich an ihrem teilhaben. Erzählen mir von Glück,  Ängsten, Träumen, ihrer Trauer und dem, was sie am meisten berührt hat.

Ich höre oft : Männer fühlen ja anders, oder Frauen verstehen das nicht.  Trotz all der wundervollen Unterschiede zwischen Mann und Frau, sind wir alle Mensch und empfinden geschlechtsunabhängig. Die Art mit Gefühlen umzugehen ist sicher sehr individuell. Doch grundsätzlich sind Trauer und Glück androgyn.  Wenn wir das verstehen, können wir noch menschlicher miteinander umgehen. Trost, Mut, Liebe oder Anerkennung tut uns allen gut.

Wir alle sind Mensch.

Danke Leve.

 

Die Natur des Menschen.

Nacktheit und Natur gehören für viele Künstler seit je her zusammen. Mich fasziniert insbesondere das Pure, das Echte, Ungeschmückte – die natürliche Schönheit eines Menschen in der natürlichen Umgebung.

Diese Bilder zeigen für mich, dass wir Teil der Natur sind und immer bleiben. Ungeachtet aller technischen Errungenschaften.

Es ist unsere Natur.

Danke an mein wundervolles Model, mit dem ich einen lustigen Morgen durch taubenetzte Wiesen gelaufen bin 🙂

 

Lebe in jedem Moment ! Shoot III aus dem Oben-Ohne Projekt

Das ist Iris. Iris trägt zur Zeit häufig eine Perücke, weil sie ihre eigenen Haare nach der 2. Chemo verloren hat.   Der Moment wo unsere mutigen Frauen ihre künstlichen Haare abnehmen, ist für uns immer besonders bewegend. Denn wir sind gespannt und überrascht wie sehr das einen Menschen verändert. Das Gesicht steht im absoluten Fokus.  Unser Blick wandert uneingeschränkt auf die individuelle Schönheit dieser Frauen.

In unserem nun schon 3. shoot des Oben-Ohne-Projektes haben wir Iris Leidenschaft zur Wolle aufgegriffen.

Wir sagen danke für das Geschenk, dass du uns gemacht hast, Iris. Du hast Mut und machst damit anderen Mut. Und danke für die schöne Zeit bei unserem Shoot. Gemeinsam erreichen wir viel !

Das Oben-Ohne-Projekt- Frauen in Chemotherapie. Unser ehrenamtliches Projekt zum Mut machen.

Wir wollen ein wenig davon zurückgeben, was uns täglich geschenkt wird. Freude, Unbeschwertheit, Spass und das Gefühl unglaublich toll zu sein.  Schönheitsideale bestimmen das Bild unserer Gesellschaft. Ein Grund warum es so schwer ist, wenn plötzlich die Haare ausfallen und wir ein Stück weit unsere Weiblichkeit vermeintlich verlieren. Wie gehen wir damit um ? Und wie gehen die anderen damit um ? Fragen, die uns ebenso beschäftigen, wie die Krankheit dahinter.

Das war unser Antrieb einen kleinen Beitrag zur Aufklärung zu leisten.  Schön zu sein, ist unabhängig von jeder Norm. Wie sehen immer das, was wir wollen.

Oben Ohne- heisst unser Projekt.  Mutige Frauen zeigen sich, so wie Sie sind. Ohne Haare, mit Narben, mit Zeichnungen- schön, erfahren, gewachsen, und neu erfunden.

Danke Monique für deinen Mut. Er wird vielen anderen Frauen ebenso Mut machen. Danke Cora Steinweller, die dieses Projekt ebenso ehrenamtlich mit ihrem professionellem Make-up unterstützt.

 

 

 

 

Ballerinaproject Flensburg- mit Lesja Muchin und Franziska Nehmer Fotografie

Wir machen weiter mit unserem ballerinaproject in Flensburg. Diesmal mit Lesja Muchin, fotografiert in einem kleinen, engen Flur in einem Altbau in Flensburg- eine ungewöhnliche Umgebung, und genau passend für unser Projekt. Lesja tanzte und verwandelte damit einen nichts sagenden Flur in eine private Bühne. Danke dafür !

Fashionshooting mit Pferden auf der Insel Rügen- Franziska Nehmer Fotografie auf Rügen

Schöne Frauen und PS gehörten schon immer zusammen- und wenn es in diesem Fall auch jeweils nur 1 PS ist 🙂 . An einer der schönsten Küsten der Insel Rügen hatten wir ein tolles Shooting mit besagten schönen Frauen, entspannten Pferden und vielen Helfern. Ein herzliches Danke auch an Andre‘ Wiek und seinem Reiterhof Schwarbe Siedlung.