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Wie es im Buche steht- Teil VI des Oben-Ohne-Projektes

Zahlen, Listen, Buchhaltung- was für eine besondere Leidenschaft. Inga, 36, ist ein Zahlenmensch. Anlass für uns, sie als Femme Fatale, in Mitten von alten Rechnungsbüchern und Fachliteratur, zu fotografieren.  Ihre Geschichte ist, wie es sprichwörtlich im Buche steht. Die Diagnose Krebs war erschreckend und beängstigend. Doch es hat Inga auch positiv verändert. Sie ist selbstbewusster geworden und zeigte sich heute vor uns, als mutige, schöne und starke Frau. Danke Inga. Du hast unser Herz erobert !

Danke Cora Steinweller und Lotta Hinrichsen für das Make-up, sowie den Super-Hausmeister der geheimen Location 🙂

 

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Schöne heile Welt- Teil V des Oben-Ohne-Projektes

Die heile Welt. Wir alle wünschen sie uns doch. Dort wo Probleme draussen bleiben, das perfekte Glück wohnt, wir immer zufrieden sind, nur das Gute seinen Platz hat. Die Paradies-Insel im wahren Leben- so könnten wir sie nennen. Ich glaube jeder von uns hat sie- ich denke das ist auch überlebensnotwendig.

Diesmal haben wir eine für Iris gebaut. Die schöne, heile Image-Welt der 50-ger Jahre.  Voller Lebensfreude, Farbe und klassischen Idealen.  Frau sein in vielen ursprünglichen Facetten, das was heute von der Mehrheit fast schon verpönt ist.

Danke Iris für deinen Mut und deine Kraft, die du uns und so vielen anderen Menschen, in dieser schweren Zeit  geschenkt hast.

Danke Cora für das wieder professionelle und tolle Make-up.

Danke Katrin an die Bereitstellung deines Hauses und der vielen schönen Schätze.

 

Wie ich mich sehe-sieht mich niemand– Das Oben-Ohne-Krebs-Projekt

Wie ich mich sehe

sieht mich niemand.

So kritisch.

So voller Zweifel.

So wie du mich siehst,

sehen mich viele.

So schön.

So mutig.

Nach so vielen Jahren beginne ich mich neu zu betrachten.

Voller Liebe.

 

Teil IV unseres „Oben-Ohne“ Projektes.  Adrienne war das 2. Mal vor meiner Kamera. Das Thema Selbstliebe hat sie besonders im letzten Jahr beschäftigt. Es hat sie verändert, denn die Krankheit hat auch die Sichtweise auf viele vormals wichtigen Dinge und Geschehnisse verändert. Manches erscheint klarer und Prioritäten wurden neu gesetzt. Es ist Zeit ein bisschen mehr Egoismus zu leben. So negativ das Wort auch in manchem Kopf klingt, ist es doch oftmals genau das, was uns fehlt. Aufmerksamkeit, Liebe, das Angenommen-werden und Verzeihen. Fangen wir bei uns selbst an. So einzigartig wir sind, mit all den wunderbaren Besonderheiten. Richten wir den Fokus auf das, was wachsen soll.

Danke Adrienne.

Für unsere Seele ist die Zeit unbedeutend. Shoot II aus dem Projekt- Oben Ohne- Frauen in Chemotherapie

Dass die Zeit vergeht, erkennen wir daran, dass sie an unseren Körpern Spuren hinterlässt. Doch die Seele lebt zeitlos. Sie bleibt was sie war.  Wir lernen uns anders zu verhalten- doch was wir sind- das bleiben wir. Kinder mit Träumen. Wir leben alle durch die Liebe. Die Liebe zu uns selbst, die Liebe zu anderen Menschen und durch die Liebe, die wiederum andere Menschen uns schenken.

Danke Anja, dass du mutig vor unsere Kamera gekommen bist. Mit einer wundervollen Liebesgeschichte.

Danke Cora, für dein Engagement und Zuspruch.

 

 

 

Das Oben-Ohne-Projekt- Frauen in Chemotherapie. Unser ehrenamtliches Projekt zum Mut machen.

Wir wollen ein wenig davon zurückgeben, was uns täglich geschenkt wird. Freude, Unbeschwertheit, Spass und das Gefühl unglaublich toll zu sein.  Schönheitsideale bestimmen das Bild unserer Gesellschaft. Ein Grund warum es so schwer ist, wenn plötzlich die Haare ausfallen und wir ein Stück weit unsere Weiblichkeit vermeintlich verlieren. Wie gehen wir damit um ? Und wie gehen die anderen damit um ? Fragen, die uns ebenso beschäftigen, wie die Krankheit dahinter.

Das war unser Antrieb einen kleinen Beitrag zur Aufklärung zu leisten.  Schön zu sein, ist unabhängig von jeder Norm. Wie sehen immer das, was wir wollen.

Oben Ohne- heisst unser Projekt.  Mutige Frauen zeigen sich, so wie Sie sind. Ohne Haare, mit Narben, mit Zeichnungen- schön, erfahren, gewachsen, und neu erfunden.

Danke Monique für deinen Mut. Er wird vielen anderen Frauen ebenso Mut machen. Danke Cora Steinweller, die dieses Projekt ebenso ehrenamtlich mit ihrem professionellem Make-up unterstützt.