Schlagwort-Archive: Portraits Flensburg

Über die Zufriedenheit-zu Gast bei den Mürwikern Werkstätten

Wir waren bei den Mürwiker Werkstätten in Flensburg – eine Einrichtung für Menschen mit Behinderung. Eine sehr besondere Begegnung und vor allem besondere Gespräche, die lange nachhallten.

„Julia, bist du glücklich ?“  „Ja.“

„Bist du zufrieden mit Dir ?“ “ Ja.“ sagte sie strahlend.

Oft habe ich das gehört von meinem Gegenüber, aber selten habe ich jemanden so geglaubt wie Julia.

Danke !

Fotograf : Franziska Nehmer, Visagistin  Cora Steinweller, Hairstylistin : Claudia Ellinger

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Wie ich mich sehe-sieht mich niemand– Das Oben-Ohne-Krebs-Projekt

Wie ich mich sehe

sieht mich niemand.

So kritisch.

So voller Zweifel.

So wie du mich siehst,

sehen mich viele.

So schön.

So mutig.

Nach so vielen Jahren beginne ich mich neu zu betrachten.

Voller Liebe.

 

Teil IV unseres „Oben-Ohne“ Projektes.  Adrienne war das 2. Mal vor meiner Kamera. Das Thema Selbstliebe hat sie besonders im letzten Jahr beschäftigt. Es hat sie verändert, denn die Krankheit hat auch die Sichtweise auf viele vormals wichtigen Dinge und Geschehnisse verändert. Manches erscheint klarer und Prioritäten wurden neu gesetzt. Es ist Zeit ein bisschen mehr Egoismus zu leben. So negativ das Wort auch in manchem Kopf klingt, ist es doch oftmals genau das, was uns fehlt. Aufmerksamkeit, Liebe, das Angenommen-werden und Verzeihen. Fangen wir bei uns selbst an. So einzigartig wir sind, mit all den wunderbaren Besonderheiten. Richten wir den Fokus auf das, was wachsen soll.

Danke Adrienne.

Urbanisierung- weg vom bewussten Leben

Wir entwickeln uns weiter. Stetig ein Stück weiter weg von unseren eigentlichen Wurzeln.

Willkommen in der Welt der Anonymität !

Dort wo Tiere und Menschen gleichermaßen in Formen gepresst werden.

Mensch- schau doch mal wieder bewusst. Oder hast du Angst vor dem was du siehst ?

Danke Andreas !

Franziska Nehmer Fotograf

Neue Wege- neues Leben. Teil IV des Oben-ohne-Projektes

Jeder emotionale Einschnitt in unserem Leben, lässt uns unseren bislang gewählten Weg prüfen. Möchte ich diesen wirklich weitergehen ? Ist das vor einiger Zeit gesetzte Ziel, noch immer erstrebenswert ?

Ein wertvoller Verlust- egal ob geliebter Mensch, Heimat oder Gesundheit-lässt uns für den Moment andere Prioritäten setzen.  Machtlosigkeit bedeutet dann: Macht loszulassen, sprich Kräfte freizusetzen, um wichtige und richtungsweisende Entscheidungen, auf einer der großen Kreuzungen des Lebens, zu treffen.

Keine Entscheidung ist für die Ewigkeit. Mit jedem Schritt können wir die Richtung ändern. Und ja, es ist nicht immer einfach. Aber ein sicherer Garant für persönliches Glück.

Danke Adrienne für dein Vertrauen und die schöne gemeinsame Zeit.

 

Wir alle sind Mensch. Glück und Trauer sind androgyn

Ich begegne in meinem täglichen Leben vielen Menschen. Oft lassen sie mich an ihrem teilhaben. Erzählen mir von Glück,  Ängsten, Träumen, ihrer Trauer und dem, was sie am meisten berührt hat.

Ich höre oft : Männer fühlen ja anders, oder Frauen verstehen das nicht.  Trotz all der wundervollen Unterschiede zwischen Mann und Frau, sind wir alle Mensch und empfinden geschlechtsunabhängig. Die Art mit Gefühlen umzugehen ist sicher sehr individuell. Doch grundsätzlich sind Trauer und Glück androgyn.  Wenn wir das verstehen, können wir noch menschlicher miteinander umgehen. Trost, Mut, Liebe oder Anerkennung tut uns allen gut.

Wir alle sind Mensch.

Danke Leve.

 

Die Traumfängerin

In allen von uns sind sie oft tief vergraben und in Ecken unserer Seele versteckt. Träume und Sehnsüchte- von der grossen  Liebe,  eigenen Kindern, dem schönen Haus am Meer,  die Nacht als Prinzessin in einem umwerfenden Kleid,  wieder Kind-sein dürfen, Freiheit,   vom Fliegen,  von Zeit, die nie vergeht, und vom mutig sein. Wer träumt, glaubt an die Zukunft !

Ballerinaproject Flensburg- Franziska Nehmer und Henrike Swoboda

Neues aus unserem Ballerinaproject. Diesmal in der Freimaurerloge von Flensburg- einem der schönsten Häuser der Stadt. Vielen Dank an das Geschäft Gang-Art für die Bereitstellung des wunderschönen Kleides und an Henrike, die einfach umwerfend darin aussah.